Jugend

Jugendliche/r in Gettorf zu sein, heißt, viele Möglichkeiten und kurze Wege zu haben. Wir haben ein sehr gutes Sportangebot und jede Schulform vor Ort. Durch den Jugendbeirat ist die Jugend weiter in den Mittelpunkt der Gettorfer Kommunalpolitik gerückt. Es wurde viel erreicht, dennoch gibt es noch Einiges zu verbessern:

  1. Das Interesse der Jugend an der (Kommunal-)Politik muss stärker geweckt werden. Die Gemeinde hat ein gutes Angebot an Jugendbeteiligung geschaffen, das es nun auszufüllen gilt. Denkbar wären Politik-Planspiele an den Gettorfer Schulen, um den Jugendlichen zu zeigen, dass sie etwas bewegen können. Die Institution Jugendbeirat sollte weiterhin bereitstehen und – sofern sich Jugendliche finden, die sich dort einbringen – wie schon in der Vergangenheit mit allen Mitteln unterstützt werden.
  2. Die Gemeinde sollte sich die Möglichkeit erhalten, wieder ein offenes Jugendangebot einzurichten, sobald wieder Bedarf besteht. Die durch die Einstellung des Angebotes freigewordenen Mittel sollten in dem Bereich Jugendarbeit bleiben. Für neue Formate, wie z. B. ein Jugendcafé, sind wir offen.
  3. Die Gettorfer Jugend muss mobiler werden. Gettorf ist der Mittelpunkt des Dänischen Wohlds, Jugendliche von außerhalb kommen nachmittags und abends allerdings nur schwer nach Hause. Außerdem sind die Preise für Bahnfahrten nach Kiel oder Eckernförde für viele Jugendliche, die ab 15 Jahren als Erwachsene fahren, zu hoch.
  4. Gettorf braucht eine/n Streetworker/in, damit sich auch um die Jugendlichen gekümmert wird, die Probleme machen und von den Schulen bzw. ihren Eltern nicht erreicht werden. Diese Jugendlichen brauchen – gerade nach der Schließung des „Haus der Jugend“ – eine Anlaufstelle bei persönlichen Problemen und eine Respektsperson, die sie in schwierigen Situationen berät und unterstützt. So würde auch eine neue Verbindung zwischen Jugend und Kommunalpolitik geschaffen.