Verkehr

Für den motorisierten Verkehr ist in den vergangenen Jahren in Gettorf Einiges entstanden: die Ortsumgehung B 76, der Verkehrskreisel Am Brook/Ravensberg, (zu) viele Parkplätze im Ortszentrum.

Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und des notwendigen Klimaschutzes sollte ein anderes Verkehrsmittel gefördert werden: das Fahrrad. Radfahren

  • ist gesund (Bewegung im Freien),
  • ist umweltfreundlich: es verursacht keinen Lärm und keine Abgase, es schont die natürlichen Ressourcen,
  • macht mobil aus eigener Kraft ohne zusätzlichen Energieverbrauch,
  • ist preiswert, belastet private und öffentliche Haushalte nur gering,
  • benötigt nur wenig öffentlichen Raum.

In Gettorf und Umgebung kann ein gesunder Mensch fast jeden Weg mit dem Fahrrad zurücklegen: Es gibt keine großen Entfernungen, keine topographischen Hindernisse, keinen dichten Autoverkehr. Das Fahrrad kann zum alltäglichen Verkehrsmittel werden. Menschen, die ihre täglichen Wege auf dem Fahrrad zurücklegen, streben ein zügiges Vorankommen an, ohne sich oder Andere zu gefährden.

  1. Die innerörtlichen Radverkehrsführungen müssen überprüft und an die gesetzlichen Anforderungen angepasst werden. Sie müssen auch bei wachsendem Fahrradverkehr „funktionieren“ und sowohl objektiv als auch subjektiv sicher sein.
  2. Abstellanlagen zum sicheren Anschließen der Fahrräder an festen Bügeln müssen errichtet werden: hauptsächlich am Bahnhof/ZOB und an den Eingängen zur Fußgängerzone.
  3. Kopfsteinpflaster ist für Mensch und Fahrrad eine Qual: Am Karl-Kolbe-Platz auf dem Weg zwischen Ortszentrum und Amtsgebäude/Bahnhof soll in das Pflaster ein ebener Fahrstreifen zum Radfahren eingelassen werden.
  4. Gettorfer Schülerinnen und Schüler sollen durch sichere Wege ermutigt werden, ihren Schulweg allein zu bewältigen. Dies führt zu einem früh eingeübten, sicheren Verhalten im Straßenverkehr, zu mehr Selbstständigkeit, zum Bewusstsein für und zur Gewöhnung an die Fortbewegung aus eigener Kraft. Die Verminderung von „Elterntaxis“ entspannt die Verkehrssituation vor den Schulen.
  5. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen die Planung der Kieler Stadtregionalbahn, damit mehr Ziele in Kiel direkt und umweltfreundlich erreichbar sind.
  6. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen die Europäische Initiative für Tempo 30 in Ortschaften (30kmh.eu), Tempo 50 soll nur noch auf ausgewählten Durchfahrtsstraßen gelten.